#Mini-GmbH :

Was ist eine Mini-GmbH und wann ist sie sinnvoll?

Denkst du darüber nach, dich mit einer Kapitalgesellschaft selbstständig zu machen, aber für die Gründung einer GmbH fehlt dir das Startkapital? Dann könnte eine Mini-GmbH das Richtige sein!

Die Mini-GmbH heißt offiziell “Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)” bzw. häufig auch „UG (haftungsbeschränkt)“ und wird rechtlich ähnlich wie eine GmbH behandelt. Der große Unterschied: Du musst keine 25.000 EUR Stammkapital für ihre Gründung aufbringen. Es genügt theoretisch 1 EUR. Theoretisch deshalb, da mit der Gründung beim Notar schon mehr Kosten als 1 EUR anfallen. Plane daher realistisch und denke an 1.000 EUR oder mehr.

Wichtig zu wissen ist, dass so lange 25 % deines erwirtschafteten Jahresüberschusses zurückgelegt werden müssen, bis 25.000 EUR angespart wurden (Bilanzposition „gesetzliche Rücklage“). Ab dann ist eine Umfirmierung zur GmbH möglich, aber nicht zwingend. Gleichzeitig heißt das, dass eine Mini-GmbH max. 75 % der Gewinne des Jahres ausschütten kann (vgl. § 5a GmbHG).

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Mann sitzt auf grünem Hocker mit Laptop in der Hand