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Prototyping

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#Prototyping

Prototyping

Was ist eigentlich Prototyping? Vielleicht erinnert Ihr Euch ja noch an den Begriff aus einem unserer früheren Einträge zum Thema Design Thinking. Im Design Thinking ist das Prototyping einer der 6 Phasen des Innovationsprozesses. Noch einmal zur Auffrischung: Beim Design Thinking handelt es sich um das sogenannte „kreative Problemlösen“. Die Ausführung erfolgt meistens in Teams oder Gruppen. Es stellt eine Herangehensweise an Problemstellungen dar. Hier gelangt Ihr zu unserem ursprünglichen Beitrag zum Thema Design Thinking.

Was ist also ein Prototyp?

Kurz erklärt ist ein Prototyp eine erste Annäherung an das fertigzustellende Produkt. Eine Art Muster-Version, die es einem erlaubt Ideen und Designs auszutesten, ohne gleich Mengen an Geld zu investieren.
Prototypen sind daher, nicht nur im Design Thinking, ein wichtiger Schritt im Herangehen an Aufgaben. Sie erlauben es einem, eine Version des Produktes bereits vor der Fertigstellung zu betrachten. Sowohl im Hinblick auf eventuelle Risiken als auch Möglichkeiten.

Wie sieht ein Prototyp aus?

Prototypen unterscheiden sich je nach Art der Ausführung. Ob digital auf dem Laptop oder per Hand skizziert. Wie detailliert und ausgearbeitet soll der Prototyp sein?
Befindet man sich noch in der Anfangsphase des Projekts wird der Prototyp meist grob skizziert. Die Details kommen dann später hinzu. Auch stellt man sich mitunter die Frage, wie funktionell der Prototyp bereits sein soll. Wird er Benutzern präsentiert? Soll er in dem Fall, beispielsweise bei einer App, bereits interaktiv gestaltet sein? Man kann den Prototyp zu Beginn auch sehr minimalistisch gestalten und im Laufe des Prozesses und in Kommunikation mit TeamkollegInnen oder KundInnen weitere Details hinzufügen oder entfernen.
Letztendlich erfordert jedes Projekt unterschiedliche Annäherungen an einen Lösungsweg. Der Prototyp hilft dabei, sich das finale Produkt besser vorstellen zu können. Meist werden im Prozess des Austestens neue Ideen entwickelt und eventuelle Risiken aufgedeckt. Durch konstantes „prototyping“ ist es also möglich, sich näher und näher an die finale Version eines Produktes anzunähern.

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